Ausbildungsberatung

Die Ausbildungsberaterinnen und Ausbildungsberater der Kammern

stehen zu allen Fragen vor und während der Ausbildung gerne zur Verfügung.

Sie informieren über sämtliche Aspekte der Berufsausbildung, geben Hilfestellungen bei Erstausbildungen, helfen bei der Auswahl des Ausbildungsberufs, unterstützen bei der Organisation und Durchführung der Ausbildung, stehen bei Ausbildungsproblemen beratend zur Seite und geben wertvolle Tipps und Hinweise rund um den Einstieg ins Berufsleben.

Häufige klassische Beratungsanlässe der Ausbildungsberatung sind:

  • Fragen zum Ablauf und über den Inhalt der betrieblichen Ausbildung,
  • Probleme im Ausbildungsverhältnis,
  • Fragen zur betrieblichen und fachlichen Eignung zur Ausbildung.

Die Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner sind entweder regional und/oder branchenspezifisch aufgeteilt.
Die für Sie zuständigen Ausbildungsberaterinnen und Ausbildungsberater der HWK finden Sie hier

Die für Sie zuständigen Ausbildungsberaterinnen und Ausbildungsberater der IHK finden Sie hier.  

 

Der Arbeitgeber-Service (kurz AG-S) der Agentur für Arbeit

kümmert sich vorrangig um die Vermittlung von Auszubildenden und Arbeitnehmern an Arbeitgeber.

Der AG-S ist für Sie da, wenn Sie für Ihren Ausbildungsplatz geeignete Bewerber suchen, die Ihren Ansprüchen gerecht werden und in Ihren Betrieb passen. Als Arbeitgeber erhalten Sie einen festen Ansprechpartner, der sich ein genaues Bild von Ihrem Betrieb sowie Ihren individuellen Anforderungen verschafft. Bei der Vermittlung wird er nach Ihren Vorgaben geeignete Bewerber suchen und diese auffordern, sich bei Ihnen zu bewerben.

Ein Anruf oder eine E-Mail mit der Bitte um Vermittlung – das ist alles, was Sie tun müssen, um von den Leistungen des AG-S zu profitieren.

Für Ihren ersten Kontakt mit dem AG-S wählen Sie bitte die bundesweite Service-Nummer für Arbeitgeber 0800 4 5555 20.

Für alle künftigen Kontakte können Sie dann die Direktwahl Ihres persönlichen Ansprechpartners nutzen. Dieser wird Sie bis zum erfolgreichen Abschluss der Vermittlung sowie bei allen weiteren Anliegen wie zum Beispiel Weiterbildung beraten und unterstützen.

Auf Wunsch können Sie Ihr Stellenangebot auch kostenlos in das größte Online-Jobportal Deutschlands, die JOBBÖRSE der Bundesagentur für Arbeit, einstellen lassen. Die Vermittler des AG-S können zudem für Sie Kontakte zu Kammern, Verbänden, Schulen oder Berufsberatern herstellen.

Die Hilfen des AG-S im Überblick:

  • Überblick über Ausbildungsberufe:
    Ihr Ansprechpartner gibt Ihnen nähere Auskunft zu den derzeit bundesweit rund 350 Ausbildungsberufen. Sie können aber auch das stets aktualisierte Online-Portal BERUFENET nutzen, das Ihnen über www.arbeitsagentur.de jederzeit leicht zugänglich ist.
  • Branchen- sowie Arbeits- und Ausbildungsmarktkenntnisse:
    Ihr Ansprechpartner im AG-S ist auf bestimmte Branchen spezialisiert und informiert Sie über Trends auf dem Arbeits- und Ausbildungsmarkt sowie über gesetzliche Bestimmungen zum Thema Ausbildung. Außerdem können Sie Ihren Ansprechpartner auf Forschungsergebnisse des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) und zur Arbeitsmarktstatistik der Bundesagentur für Arbeit ansprechen, die für Sie von Interesse sein könnten.
  • Unterstützung bei der Erstellung des Stellenangebots:
    Im Text Ihres Stellenangebots spielt die richtige Darstellung Ihres Betriebs eine wichtige Rolle. Ebenfalls beachtet werden muss das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG). Der AG-S berät und unterstützt Sie beim Verfassen des Stellenangebotes.
  • Bundesweite Suche nach geeigneten Bewerbern:
    Dank der internen Vernetzung der Agenturen für Arbeit kann Ihr Vermittler die Suche nach Bewerbern überregional und deutschlandweit ausdehnen. Dabei berät er Sie zum für Sie am besten geeigneten Vorgehen.
  • Beratung über finanzielle Unterstützung:
    Die Bundesagentur für Arbeit kann Sie bzw. Ihren Azubi bei der Ausbildung finanziell unterstützen. Welche Förderleistungen zur Verfügung stehen und welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, wird Ihnen Ihr persönlicher Ansprechpartner im AG-S im Detail erläutern.

 

Ausbildungsberatung für Unternehmerinnen und Unternehmer ausländischer Herkunft

In Deutschland dürfen fast alle Betriebe mit internationaler Führung, die von der zuständigen Kammer als Ausbildungsbetrieb anerkannt worden sind, ausbilden.

Dass viele Unternehmer ausländischer Herkunft nicht ausbilden, liegt häufig an einem Mangel an Informationen: Oft wissen sie nicht, dass sie ausbilden können. Anderen fehlen Kenntnisse über mögliche Ausbildungsformen, das duale Ausbildungssystem, Abläufe und Formalitäten in Deutschland. Hinzu kommen Hemmschwellen vor der Bürokratie und sprachliche Hürden. Unterstützung und Beratung sind daher gerade für Unternehmer mit Migrationshintergrund besonders wichtig.

Hier helfen die Koordinierungsstellen Ausbildung in ausländischen Unternehmen (KAUSA) als Teil des Ausbildungsstrukturprogramms „JOBSTARTER – für die Zukunft ausbilden“, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert wird.

  • KAUSA Servicestellen informieren über die Möglichkeit auszubilden, zeigen Vorteile und Chancen der Ausbildung auf und beraten die Unternehmerinnen und Unternehmer zur Ausbildungsberechtigung.
  • Zusätzlich zur Erstberatung weisen die KAUSA Servicestellen auf bereits bestehende Angebote hin: Sie vermitteln die Unternehmerinnen und Unternehmer zum Beispiel an die Stellen, die sie in der Durchführung der Ausbildung unterstützen können oder informieren sie über Weiter- und Fortbildungsangebote zur Sicherung der Ausbildungsqualität.
  • Die Servicestellen haben außerdem eine "Brückenfunktion": Sie zeigen einerseits bereits vorhandene Beratungsmöglichkeiten - wie die der Agentur für Arbeit oder der Kammern - auf und laden andererseits die Institutionen zu den Orten ein, in denen sich Migrantinnen und Migranten treffen. So sollen Netzwerke entstehen, die die unterschiedlichen Akteure und Angebote miteinander verzahnen. Ziel ist es, gemeinsam mit den Partnern vor Ort eine Strategie zu entwickeln, die garantiert, dass alle gleichberechtigt an der dualen Ausbildung teilhaben und die Ausbildungsqualität langfristig gesteigert wird.

Die für die Region Mittelfranken zuständige KAUSA Servicestelle finden Sie hier.